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Gedanken zum Gesundsein -
von Dr. Jürg Reinhard

Würde es im Leben ausschliesslich darum gehen, körperliche Gesundheit anzustreben, alles zu tun, um gesund zu bleiben, gesund zu essen, gesundmachende Körperpflege zu treiben, so würden wir zur gegebenen Stunde einen gesunden Körper ins Grab legen und uns fragen: Für was all diese Bemühungen? Wir kommen nicht darum herum, den Sinn des Lebens in etwas zu sehen, was das rein Körperliche übersteigt, was, auf weitere Zeiträume hinaus betrachtet, einen Sinn ergibt. Würde es im Leben um nichts anderes gehen, als zu gehorchen und den ewigen Gesetzen des Kosmos zu folgen, dann würde ich mich hinsetzen, zurück zu den Göttern wollen und sie bitten, mich mit allem Irdischen zu verschonen. Kann so etwas der Grund unseres Lebens auf der Erde sein? Und lassen Sie sich von der folgenden Fragestellung nicht gleich vor den Kopf stossen – es steckt alles andere als Überheblichkeit dahinter! Kann dies der Grund sein dafür,dass der Mensch auf einer früheren,noch kosmischen Daseinsstufe die Erde aus sich ausgeschieden hat? Ja, Sie haben richtig gelesen! Sie wissen, das Huhn scheidet ein Ei aus und kommt dann im ausgeschiedenen Ei zum Leben. Der kosmische Mensch scheidet die Naturreiche aus und kommt dann mit einem kleinen Teil seines Geistes darauf zum Leben! Ausser der Grössenordnung ist beides gar nicht so sehr verschieden. Was ist das Ei für das Huhn? Es ist die ganze Welt mit ihren Salzen, den physischen Stoffen, mit Wasser und den Flüssigkeiten, mit

Eiweiss und Luft, mit den Fetten als Wärmeelement. Dazu kommt, dass beim Bebrüten die Wärme von aussen zugeführt wird, wie bei der Erde die Sonne ärmende Kraft einstrahlt. Was ist die Welt für den Menschen? Was ist der Sinn einer Ausscheidung überhaupt? Der Sinn einer Ausscheidung der festen Erdenstoffe? Das Ausscheiden der toten Stoffe ist der Kunstgriff der Schöpfermächte, das Leben lebendiger zu gestalten. Das Ausscheiden der lebendigen Pflanzenwelt ist der Kunstgriff der Schöpfermächte, das Seelische zu befreien. Das Ausscheiden des Tierreichs ist der Kunstgriff, das Geistige frei zu machen, zu entkoppeln vom instinktbestimmten Tierischen, zu entkoppeln vom ortsgebundenen Pflanzlichen und zu befreien vom toten Mineralischen. Die Welt ist ein ausgebreiteter Mensch. Der Mensch ist der Gegenabdruck der ausgeschiedenen Natur. Naturheilmittel heilen dadurch, dass durch ihre Einnahme, durch ein Sichverbinden mit ihnen, mit der Natur, der Mensch wieder ein wenig »gefesselter« wird, woraufhin eine gesundende Gegenreaktion stimuliert wird aus dem tiefen Bedürfnis, frei zu werden. Nicht um einseitiges Naturwerden geht es, sondern Nicht um einseitiges Naturwerden geht,  

sondern um universelles Menschwerden und Ganzsein,das heisst Gesundsein.Den Steinen, den Pflanzen, den Tieren ist der Mensch zu unendlicher Liebe verpflichtet, denn ihnen hat er sein Freisein zu verdanken. Wären die Steine noch in ihm, so würde er verfestigen, wäre er noch zu sehr Pflanze, so würde er von Licht und Wasser abhängiger sein, wäre er noch zu stark Tier, so würden ihn die Triebe bestimmen. Das Mineralreich ist das Gegenstück zum physischen Leib, das Pflanzenreich ist das Gegenstück zum Lebens- oder Ätherleib, das Tierreich ist das Gegenstück zum Seelen- oder Astralleib, und das, was äusserlich als Wärme erscheint und brennbar ist, bildet das Gegenstück zum menschlichen Geistleib und ermöglicht das Auskristallisieren des Ichs.
Die Erde ist Gegenstück zum befreiten Menschen, des Menschen auf dem Weg zum Engel der Freiheit und der freien Liebesfähigkeit. Es liegt an jedem einzelnen, ob dieses Kunststück gelingt. Der Mensch ist ein gewaltiges Kunststück, und es tut mir weh, wenn ich – nach rein äusserlichen Massstäben bemessen – zu hören bekomme: Der Mensch ist ja so klein, so nichtig, verglichen mit den Weiten des Kosmos. Es gibt einen Satz, über den es sich zu meditieren lohnt: Das Kleine ist grösser als das Grosse. Ich muss hier anfügen, dass diese meine Überlegungen wenig differenziert sind, nur Andeutungen, inspiriert vom Gedankengut der Anthroposophie, die Rudolf Steiner in seinen Werken dargelegt hat. Ich hoffe indes, diese kleine Einführung ermögliche Ihnen, zu verstehen, warum tatsächlich für jedes Leiden ein Kräutlein gewachsen ist.

Impressionen von einem Seminar mit Jürg Reinhard
Es ist ein Erlebnis mit Jürg Reinhard unterwegs zu sein. Ich erinnere mich noch gut an das letzte Seminar zum Thema Sanfte Heilpraxis, bei dem wir nach einführenden Worten im Seminarraum während zweier Tage die meiste Zeit in der Natur unterwegs waren. Jürg Reinhard ist so inspirierend, weil er ganz eigene Ansichten vertritt und ein ausgezeichneter Beobachter ist. Jürg Reinhard verbindet in seinen Workshops anschaulich Theorie und Praxis. So leitet er die Teilnehmer an, das geeignete Mittel für ein Leiden zu finden und erklärt, wie wir selbständig wirksame Heilmittel herstellen können. So haben wir gemeinsam im Kannenfeldpark potenzierte Heilmittel hergestellt. Jürg bietet handfeste und unkonventionelle Tipps: So kann zum Beispiel zum Schröpfen ein Staubsauger nutzbar gemacht werden; mit Hilfe eines kleinen Taschenofens können Bauchkrämpfe oder Schmerzen nach Knochenbrüchen wirksam bekämpft werden; oder ein einfacher Kupferlappen aus dem Haushalt erweist sich als vorzügliches Hilfsmittel bei Nierenstörungen. Neben zahlreichen praktischen Anwendungen vermittelt er in diesem Seminar tiefe Einsichten und wertvolle Interpretationen der Natur, von Blumen, Tieren und Elementen – immer spontan davon ausgehend, was uns unterwegs begegnet. (lw)

     
 
     
 
Mehr Informationen zu Veranstaltungen mit Dr. Jürg Reinhard finden Sie hier.