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Interview mit Neal Donald Walsch, Quelle LEBENheute.com

Neale Donald Walsch ist Autor von 28 Büchern über Spiritualität und deren Anwendung im täglichen Leben, einschliesslich der Bestseller- Trilogie Gespräche mit Gott. Auf der ganzen Welt erhältlich, führten die ersten fünf Gespräche mit Gott-Bücher die New York Times Bestseller- Liste an; Gespräche mit Gott Band 1 sogar für mehr als zweieinhalb Jahre. Seine «mit Gott»- Buchserie wurde in 37 Sprachen übersetzt und inspirierte Millionen von Menschen weltweit zu bedeutenden Veränderungen im täglichen Leben. Weiter hat Neale Donald Walsch 16 andere Werke sowie eine Reihe von Video-und Audio-Programmen verfasst.

 


Neale Donald Walsch, Sie sind der Autor von 28 Büchern, darunter die «Gespräche mit Gott»- Serie und Ihre aktuelle «Neue Gespräche mit der Menschheit»-Reihe. Das ist eine Fülle von Texten! Woher haben Sie Ihre Inspiration?

Neale Donald Walsch: Von Gott.

Können Sie das näher ausführen und uns erklären, wie Ihre Tage aussehen?

Ich reserviere mir eine Anzahl von Stunden pro Tag für meine Schreibarbeit. Dies beinhaltet das Schreiben meiner Bücher, Blogs und von Zeitungs-und Zeitschriftenartikeln. Ich stehe jeden Morgen in der Regel vor 6 Uhr auf, manchmal schon um halb 5, und dann beginne ich mit meiner Schreibarbeit, die sicher bis am Mittag dauert. Und so schreibe ich acht Stunden pro Tag, mehr oder weniger, und in diesen Momenten verlasse ich mich auf den Prozess der Inspiration, die sich fast immer von selbst zeigt. Keiner von uns ist mehr als andere privilegiert, den Zugang zur Quelle zu haben.

Das heisst, dass wenn Sie sich dafür Zeit nehmen, sich die Quelle Ihrer Inspiration von selbst öffnet und sich mit Ihnen automatisch verbindet?

Ich glaube, das gilt für alle Menschen, und ich glaube, dass alle Menschen «automatisch verbunden» werden mit der Quelle der Weisheit und Klarheit, die in ihnen vorhanden ist. Aber ich denke auch, dass sich viele Menschen dessen nicht bewusst sind, oder sie werten es ab oder nennen es anders wie beispielsweise weibliche Intuition oder glücklichen Zufall, Glücksfall oder einen Moment der Brillanz oder einfach nur eine gute Idee.
Aber ich glaube auch, dass dies alles wirklich dasselbe ist - ein Gespräch mit Gott. Und damit sprechen wir wirklich von der Quelle, aus der alle Kreativität entspringt: die Quelle, die Michelangelo mit einem atemberaubenden künstlerischen Ausdruck beschenkte, die Quelle, die Mozart zu seinen erstaunlichen musikalischen Ausdrucksformen verhalf, die Quelle, die Thomas Jefferson zu den Worten inspirierte, aus der die amerikanische Unabhängigkeitserklärung entstand und die Quelle, die den Menschen seit allem Anfang für Inspirationen zur Verfügung stand. Menschen, die Gedichte schreiben und Theaterstücke und Bücher produzieren, Erfindungen und Ideen und Entwicklungen und Technik und Medizin und Wissenschaft sowie Bildung und Theologie und jeden Bereich des menschlichen Strebens erzeugen - sie werden in meinem Verständnis alle aus der gleichen Quelle genährt, und keiner von uns ist mehr als andere privilegiert, den Zugang zu dieser Quelle zu haben.

Sie haben geschrieben, dass im Laufe der Geschichte unseres Planeten so etwa 108 Milliarden Menschen gelebt haben und wir trotz all der Erfahrungen in all diesen Leben noch immer keinen Weg gefunden haben, um in Frieden und Harmonie miteinander zu existieren. Das ist ein sehr bemerkenswerter Blick auf unsere Entwicklung, und ich habe das Gefühl, dass dies auch die aktuelle Sicht auf unsere Gesellschaft zusammenfasst. Sie teilen so wunderbare Einsichten mit uns, aber ich vermute manchmal, dass Sie auch enttäuscht sind über den Mangel an Fortschritt unserer Evolution. Oder liege ich hier falsch?


Ich bin nicht enttäuscht, ich beobachte es einfach. Die Bücher, die ich schreibe, sind von Gott inspiriert. Es ist nicht eine Frage, was ich persönlich mitteilen mag, sondern eine Frage, wozu ich inspiriert werde, zu teilen. Die Bücher, die ich schreibe, und alles andere, sind ein Teil des grösseren Prozesses der Evolution der Menschheit auf diesem Planeten, der vorwärts, vorwärts, und immer vorwärts auf seinem Weg in Richtung letztendlicher Selbstverwirklichung und höchstem Selbstausdruck.


Sie sagen «in Richtung letztendlicher Selbstverwirklichung ». Ist die Evolution bloss eine Reise oder gibt es ein Endziel in unserer Evolution?

Evolution hört nie auf und es kann kein Ende geben ausser es wäre das Ende des Lebens, wie wir es kennen. Evolution ist ein zyklischer Prozess, so wie ich das verstehe, und dieser endet nie. Selbst dann, wenn wir erreichen, was wir uns als höchsten Stand der Entwicklung vorstellen, werden wir entdecken, dass es noch höhere Zustände gibt. Und sollten wir diese erreichen und auf das Niveau jener höheren Zuständen steigen, werden wir entdecken, dass es noch höhere Zustände gibt, in die wir uns erheben können. Und so bin ich sicher, dass der Prozess der Evolution niemals enden kann und wird. Jeder Akt ist ein Akt der Selbstdefinition.

Sollten wir daher immer dankbar sein für den Prozess und die Fortschritte, die wir machen?

Ich weiss nicht, ob wir überhaupt dankbar oder sonst etwas sein «sollten». «Sollte» ist nicht ein Teil meines Wortschatzes. Ich glaube nicht, dass wir irgendetwas «sollten», so würde ich diese Aussage nicht machen, dass wir dankbar für etwas sein sollten. Wir können dankbar dafür sein, wenn wir wollen, und wir können wählen, nicht dankbar zu sein. Wir haben immer die Wahl im Hinblick auf Ihre Frage und auf jeden anderen Aspekt des Lebens. Durch die Entscheidungen, die wir im Hinblick auf alle vorhandenen Möglichkeiten fällen, vor die uns das Leben stellt, definieren wir uns. Jeder Akt ist ein Akt der Selbstdefinition.

Sie schreiben «Die Seele weiss, dass es mehr als einen Weg zum Gipfel gibt», und dass «es keinen richtigen Weg gibt, um dorthin zu gelangen.» Das bedeutet, dass es keinen falschen Weg gibt. Warum ist es dann wirklich wichtig, was im Leben wirklich wichtig ist?

Das ist es nicht. Das Einzige, was zählt, ist, dass nichts zählt, und das ist es, was ich wirklich deutlich verstehe. Jeder Akt ist ein Akt der Selbstdefinition. Wenn wir glauben, dass etwas in einem Bereich wichtig ist, dann müssen wir die Frage stellen: «Für wen ist es wichtig? Für wen spielt es eine Rolle?» Für Gott? Gott hat keine Präferenz in der Frage, wie wir unser Leben leben. Aus zuverlässiger Quelle weiss ich, dass nichts wirklich zählt. Warum sollen wir also wählen, warum das Eine dem Anderen vorziehen und sagen, dass es uns wichtig ist? Weil wir uns durch diese Wahl erneut die Erfahrung des totalen und absolut freien Willen erschaffen und uns neu in der nächst grössten Version der erhabensten Vision, die wir je über uns gehabt haben, erschaffen. Und genau mit diesem Prozess entwickeln wir uns.

Mein Buch Was wirklich wichtig ist zeigt eine Möglichkeit dessen auf, was wirklich wichtig ist. Und es zeigt, dass das Einzige, was zählt, «das ist, was man will». Das Buch beschreibt «man» als «Gott». Also, was «man» sich wünscht ist das Einzige, was zählt, und ich stimme dem zu, aber wir müssen weiter darin eintauchen, weil «das, was man sich wünscht» das ist, was Gott will. Und dies wiederum ist nichts anderes als was wir uns als Individuationen, als «Teile» von Gott wünschen: Gott will jeden Aspekt von sich selbst – also als jedes Wesen im Universum – vollkommen frei mit völlig freiem Willen und der absoluten Fähigkeit, jede Wahl oder Entscheidung, die er/sie/es wünscht, machen und sich selbst erleben und ausdrücken können, durch nichts behindert oder eingeschränkt, von niemandem angewiesen und noch viel weniger von einer bestimmten Idee von der Totalität des Ganzen, die wir Gott nennen, empfohlen. Das Einzige, was zählt, ist, dass nichts zählt. Wenn wir das Geheimnis in seiner letzten Konsequenz erforschen, finden wir heraus, dass das Einzige, was zählt, ist, dass nichts zählt. Aber weil nichts wirklich zählt und wichtig ist - was im Speziellen für Gott gilt aber auch für jede Individuation und für jeden Ausdruck Gottes -, gilt es zu entscheiden, was wichtig für jeden Einzelnen ist. Und darin liegt die vollkommene Freiheit und der Ausdruck der Göttlichkeit, denn die Definition von Göttlichkeit ist, das Leben frei und ohne Einschränkung, ohne Anspruch, ohne Empfehlungen oder Forderungen, ohne Erwartungen und ohne die Notwendigkeit, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, zu leben. Dies ist das Grundprinzip, auf dem das Universum selbst basiert, und es wird in jedem Moment des menschlichen Lebens von jedem Ausdruck des menschlichen Lebens demonstriert.

Der interessante Aspekt ist jedoch, dass sich nicht jeder Ausdruck des menschlichen Lebens dessen bewusst ist. Einige Menschen sind sich dieses Prozesses nicht bewusst, und noch viel weniger, dass sie ein Teil davon sind. Andere Menschen sind sich dessen bewusst, und sie sind nicht nur des Prozesses bewusst sondern haben auch die Kontrolle darüber, welche Auswirkungen diese Prozesse auf sie selber haben. Wir nennen solche Leute Avatare, oder Meister oder Gurus oder Heiligen oder Weise oder Propheten. Wir nennen sie mit diesen Namen, weil wir sofort erkennen, dass sie im Leben irgendwie mit einem anderen Satz von Regeln arbeiten. Sie scheinen mehr zu wissen, mehr zu kontrollieren, mehr zu schaffen, mehr zum Ausdruck zu bringen und sie scheinen mehr von der Göttlichkeit zu erleben als so genannte «normale Menschen», oder lose gesagt «der Rest von uns». Und so blicken wir hinauf zu dieser Art von Menschen, die uns ihre grossartigen Inspirationen, grösseren Visionen, höheren Vorstellungen und neuen Konzepte über das 90 Interview mi t Neale Donald Walsch Interview mi t Neale Donald Walsch 91 Leben und über Gott und wer wir in letzter Wirklichkeit sind, vorlegen.




Sie schreiben, dass «den Weg der Seele zu gehen alles verändern wird». Es scheint oft so, dass wir nicht wissen, wie der Weg aussieht und daher Millionen von uns mit diesem kämpfen. Wie können wir wissen, welches der Weg unserer Seele ist?

Indem wir entscheiden, welcher er ist. Es wäre ein Fehler, anzunehmen, dass der Pfad bereits vor uns liegt. Nochmals: Jeder Akt ist ein Akt der Selbstdefinition. Es gibt keinen Weg, der schon existiert und vor uns liegt. Es gibt nur den Weg, den wir mit unserer Wahl und den Entscheidungen im gegenwärtigen Moment – in jedem gegenwärtigen Moment – nehmen. Wenn es einen Weg vor uns gäbe, würde jemand anderes geben, der ihn geschaffen hätte. Wer würde den Weg, den wir nehmen sollten, schaffen? Und warum sollte dieser eine Weg statt ein anderer Weg geschaffen werden und uns dann gesagt werden, wir sollen diesen Weg nehmen, weil wir damit auf dem sogenannten «richtigen Weg» sind? So etwas, wie Ihre Frage in sich fasst, gibt es nicht. Wir schaffen den Weg, in dem wir ihn gehen. Es spielt keine Rolle, welchen Weg wir gestalten, da alle Wege zum gleichen Ziel führen. Es ist unmöglich, einen falschen Weg zu nehmen.

Quelle: LEBENheute.com: Seele, Geist & Körper nähren.


Neale Donald Walsch ist ein moderner Botschafter der Spiritualität. Nach einem tiefgreifenden mystischen Erlebnis, das sein Leben auf neue Wege brachte schrieb er die weltweit berühmten Bücher Gespräche mit Gott. Die Serie inspirierte Millionen von Menschen weltweit. Informationen zu seinen Anlässen in Basel finden Sie hier