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Einblicke in das Wirken von Brandon Bays

Brandon Bays ist eine bemerkenswerte Frau. Als bei ihr im Alter von 39 Jahren ein basketballgrosser Tumor diagnostiziert wurde, begann ihre persönliche Reise, Zugang in die Heilkraft zu bekommen, die im tiefsten Teil unserer Seele wohnt. 6 Wochen später war der Tumor verschwunden – ohne Medikamente oder Operation! Sie sagt, dass diese Erfahrung sie dazu geführt hat, The Journey zu entwickeln und jetzt bereist sie die Welt, um diese kraftvolle, befreiende Methode uns allen nahezubringen. Ihre unglaubliche Geschichte hat sie in ihrem Bestseller ‚The Journey – Der Highway zur Seele' dokumentiert. Brandons inspirierende Geschichte leitet uns dazu an, unser eigenes Leben neu zu überprüfen, um die tiefsten Wahrheiten zu entdecken und Zugang zur unendlichen Weisheit zu bekommen. Sie ist der Überzeugung, dass man erst nach dem Auflösen vergangener Herausforderungen und emotionaler Blockaden beginnen kann, auf allen Ebenen zu heilen und die Schmerzen, Verletzungen und traumatischen Erinnerungen, die uns zurückhalten, zu überwinden. In diesem Interview beantwortet Brandon persönliche Fragen.
 

Wie hat Deine Erziehung Dein Leben beeinflusst?
Schon als Kind hatte ich ein tiefes Verlangen, Gott kennen zu lernen. Und ich war mir sicher, dass es ein Leben ‚hinter' dem Leben gibt. Ich spürte, dass es dort ein undefinierbares Geheimnis gibt, das die Essenz des Lebens ist. Ich glaube, ich wurde mit diesem ‚Wissen' geboren und war von klein auf ein «spiritueller Sucher». Wegen unserer familiären Lebensumstände war ich sehr introvertiert. Mein Vater hat sich das Leben genommen, meine Schwester ist ertrunken. Unser Zusammenleben geriet aus den Fugen und war erfüllt von häuslicher Gewalt. Diese äusseren Geschehnisse bewirkten, dass ich nach etwas jenseits dieser ‚Scheinwelt' suchte, etwas von grösserer Schönheit, Einfachheit, von Gnade. In mir war ein unstillbarer Durst, die essentielle Liebe zu finden, von der ich einfach wusste, dass sie alles Leben erfüllt.

Was liess Dich «The Journey» entwickeln?
Nachdem ich so lange im Bereich Gesundheit für Geist und Körper gearbeitet hatte, war das Letzte, womit ich gerechnet hätte, dass man bei mir, als ich 39 war, einen Tumor in der Grösse eines Basketballs diagnostizierte. Zu dieser Zeit lebte ich alles, woran ich glaubte: ich ass gesundes, biologisches Essen, trieb regelmässig Sport, meditierte jeden Tag und hatte schon viel an meiner Persönlichkeitsentwicklung gearbeitet. Daher traf mich die Diagnose wie ein gigantischer ‚Warnschuss' und liess mich auf eine bedingungslose und tief greifende innere Heilreise gehen. Ein Geschenk dieser Reise war, dass ich ein Hilfsmittel für uns entdeckte, um direkten Zugang zu unserer grenzenlosen Körperintelligenz zu bekommen, zu dem Heilungspotenzial, das in uns allen steckt.

 

Mir wurde ein Weg aufgezeigt, wie man die alten Zellerinnerungen, einengenden Muster und emotionalen Blockaden auflösen kann, die in unseren Körpern gespeichert sind. Ich ging durch einen tiefen Prozess der Klärung, Heilung und nicht zuletzt des Erwachens, der es dem Körper und dem Selbst erlaubte zu heilen. Durch die Erfahrung dieser natürlichen Heilung in nur 6 ½ Wochen entwickelte ich die Journey-Methode, die heute auf der ganzen Welt von Menschen unterschiedlichster Herkunft und kulturellem Hintergrund genutzt wird.

Was glaubst Du, hat die Journey-Arbeit so erfolgreich gemacht?
Die Liebe… die Liebe, die Gnade und die Ergebnisse. Die Arbeit ist aus der Liebe heraus entstanden und war ein Geschenk der Gnade. Da ist der Wunsch in mir, besser noch, eine Leidenschaft, diese kraftvollen Werkzeuge weiter zu geben. Und die Gnade gibt den Menschen weltweit die Möglichkeit, damit spürbare, schnelle und unmittelbare Resultate zu erzielen. Also ist es eine Kombination aus beidem: jeden Tag bewusst und intensiv zu leben und mit der Kraft dieser Arbeit anhaltende und positive Veränderungen zu schaffen. Ich glaube, The Journey ist deshalb so beliebt, weil die Menschen sie direkt in ihren Leben anwenden können, um sich weiterzuentwickeln und den Teil in ihnen, der ihre Essenz ist, wieder zum Vorschein zu bringen. Dadurch können sie ihre innere Stimme wieder hören, ihre eigenen Antworten finden und zu einem tieferen Sinn von Ganzheit und Frieden finden. Deshalb glaube ich, dass der Erfolg aus der Kraft dieser Arbeit resultiert und aus der Leidenschaft, mit der ich sie weitergebe.

Gibt es eine Krankheit, die Du öfter als andere bei den Leuten siehst, die zu The Journey kommen? Wenn ja, glaubst Du, dass es einen Grund dafür gibt?
Ich muss ehrlich sagen, dass die meisten Menschen, die zu The Journey kommen, keine Krankheit haben. Die meisten haben ihr Leben schon im Griff oder probieren in Bezug auf Gesundheit und Erfolg im Leben Verschiedenes aus. Doch dann merken sie, dass das Leben noch viel mehr zu bieten hat und wollen die Ärmel hochkrempeln, um all das auflösen, was sie noch davon abhält, das zu leben, was in ihnen steckt – in jeder Beziehung: emotional, körperlich und spirituell. Sie möchten ihr volles Potenzial erkennen und zu ihrem wahren Selbst gelangen. Viele Menschen, die sich von The Journey angezogen fühlen, sind natürlich auch krank. Doch kann ich nicht sagen, dass mehr von ihnen an Krebs erkrankt sind als an etwas anderem. Es kommen Menschen mit chronischen Krankheiten, Depressionen, Asthma, Herzproblemen, Gehirntumoren, Süchten, Hauterkrankungen – mit jedem körperlichen Problem, das man sich nur vorstellbaren kann. Mit der Journey-Methode kann man an die Wurzel all dieser Krankheiten gelangen, daher kann ich nicht sagen, dass ich von ‚einer' Krankheit im Besonderen gehört hätte. Ich weiss aber, dass es an der Zeit ist, den Menschen einen Weg aufzuzeigen, wie sie die negativen Zellerinnerungen auflösen können, BEVOR sie sich in einer Krankheit ausdrücken.

Wie verbindest Du Beruf und Privatleben?
Das ist etwas knifflig, denn ich habe mein Leben der Gnade überantwortet und ich bin ständig auf Tour und immer unterwegs, um die Menschen auf ihrem Weg zur Heilung und Bewusstwerdung zu unterstützen. In meiner Freizeit, wenn ich sie habe, nehme ich mir Zeit, mit meinen Lieben zusammen zu sein, und entspanne mich in der Natur. Wenn ich zum Beispiel in Australien bin, lebe ich am Meer in Byron Bay. Dort gehe ich fast jeden Tag surfen ... wenn es geht und eine Welle kommt, die ich ausnahmsweise mal erwische. Im Urlaub liebe ich es einfach, Zeit mit meinen Lieben zu verbringen, Sport zu treiben und natürlich täglich zu meditieren, beten und zu singen. Ganz wichtig ist mir auch, einmal wöchentlich einen Journey-Prozess zu machen, denn damit kommst du an die Wurzel dessen, was dich blockiert und kannst es auflösen. So kannst du viel mehr deiner natürlichen Energie, Lebenskraft und Vitalität nutzen. Ich versuche einfach, mir rundum gut zu tun. Ich esse dynamische, basenreiche, vegetarische Kost, die meinen Körper belebt, trinke frisch gepresste Säfte und verbringe viel Zeit damit, mich in der Natur zu bewegen und das Leben zu geniessen und zu würdigen. Ich denke, nichts gibt dir mehr Freude, als die Fülle des Lebens auszukosten. Atmen zu dürfen, lachende Kinderaugen zu sehen, singen, tanzen, feiern – ein Leben in Dankbarkeit zu leben, hält mich in Balance.

Hattest Du schon einmal ein Erlebnis von «spirituellem Erwachen»? Wie hat es Dich verändert?
Schon von klein auf scheine ich mit vielen solcher Erlebnisse gesegnet zu sein – immer wieder zu erkennen, dass die Natur unserer Seele grenzenlose Liebe ist. Für mich ist Erwachen ein nie endender Prozess, die Lügen und Verhaltensmuster des Egos abzustreifen, die Einschränkungen, mit denen wir uns identifiziert haben, und immer tiefer in die Liebe zu fallen – in die Präsenz Gottes, die in uns ist. Es ist wie ein Sterbeprozess der Lügen, von denen wir dachten, dass sie uns ausmachen. Erwachen ist eine ständige, lebenslange Reise. In der Journey geht es um Erwachen. Sie gibt dir die Werkzeuge an die Hand, um dein wahres, strahlendes Selbst aufzudecken.

Was glaubst du, welches Thema heutzutage das dringlichste ist?
Wenn wir über den emotionale Bereich sprechen, würde ich sagen, das dringlichste Thema ist die Angst. Angst hat uns dazu gebracht, unsere Rohstoffquellen zu verschwenden, uns am Geld fest zu klammern, uns nach aussen abzuschotten und unser Leben klein zu halten. Um unsere Welt zu heilen, müssen wir damit beginnen, uns selbst zu heilen, jeder für sich. Wenn wir uns für das Leben öffnen und es umarmen, erlaubt es den anderen ganz automatisch, es uns gleichzutun. Wenn wir unsere Masken abnehmen, erlaubt es den anderen, es auch zu tun.

Kannst Du zwei Namen nennen, die Deinen Weg beeinflusst haben.
Es ist schwer, mich auf zwei zu beschränken, denn es sind mehrere wie Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela, die sehr bewusst die Geschichte verändert und den Weg bereitet haben dafür, wie wir heute über das Leben denken. Sie haben eindrucksvoll bewiesen, wie viel auch einzelne Menschen bewegen und verändern können. Beeinflusst haben mich auch erleuchtete Meister wie Ramana Maharshi und Poonjaji, die aufgezeigt haben, dass Gott in jedem von uns ist.

Wie würdest Du Deine Lebensphilosophie zusammenfassen?
Würdige jeden Augenblick deines Lebens. Betrachte jeden Tag als Segen. Sei jeden Moment präsent und heisse alles willkommen, was das Leben mit sich bringt. Nimm dir Zeit, alles aufzulösen, was dich davon abhält zu erkennen, was für ein wertvolles Geschenk dein Leben ist. Verbringe Zeit mit dir selbst. Lerne deine wahre, strahlende Essenz kennen. Nimm dir Zeit, um mit den Menschen, die dir viel bedeuten, die Schönheit der Natur zu geniessen und dankbar zu sein für die Geschenke, die das Leben für uns bereithält. Mache dein Leben zu einem lebendigen Gebet der Dankbarkeit.

Brandon Bays bietet vom 5. bis zum 7. April zum zweiten Mal den Intensivworkshop The Journey in Basel an. Weitere Infos finden Sie gerne hier.