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Schulung der Medialität
von Matthias Güldenstein

Anfang Juni war ich wieder einmal in Stansted am Arthur Findlay College, dem Mekka des britischen Spiritualismus. Ich hatte Gelegenheit im Rahmen der «Swiss Week» für das Medium Su Wood zu übersetzen. Die über hundert Teilnehmer der Woche waren auf die sieben unterrichtenden Medien aufgeteilt worden, und jedes Medium erhielt eine eigene Übersetzerin, bzw. einen Übersetzer.
Su ist eine mediale Malerin, die ursprünglich überhaupt nicht zeichnen konnte, der aber die geistige Welt geholfen hat, ihre Fähigkeiten laufend zu verbessern.
Su fügt den beiden im letzten Heft erwähnten Informationsebenen der Sensitivität noch eine dritte hinzu. Sie sagt:
Wir können Informationen aus der Aura oder der Akasha-Chronik psychognostisch ablesen. Das ist die Ebene, die im Englischen «psychic» genannt wird (psychognostische Ebene).
Wir können Informationen von unseren eigenen geistigen Helfern (Geistführern) eingegeben bekommen. Wir werden von ihnen inspiriert (inspirative Ebene).
Schliesslich können wir Informationen von Wesen aus der geistigen Welt, das heisst Verstorbenen, erlangen. Wir sind Vermittler – Medien – für sie (mediale Ebene).
Das macht durchaus Sinn. Su hat eine sehr kluge Art, nicht nur das mediale Malen und Zeichnen, sondern die Medialität überhaupt einfach und klar zu vermitteln.
Ich möchte hier eine geführte Meditation wiedergeben, mit der Su uns dazu verhelfen konnte, Kontakt mit einem Geistwesen aufzunehmen:

«Setze dich bequem hin. Spüre deine Füsse auf dem Fussboden und lass die Energie aus der Mitte der Erde aufsteigen, sodass du ein Kribbeln an den Fusssohlen spüren kannst. Nimm diese Energie in deinen Körper auf. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit zum Atem und sage dir beim Ausatmen: «Ich bin Frieden». Stelle dir vor, dass du von oben mit einem hellen geistigen Licht beleuchtet wirst. Atme dieses Licht ein, indem du dir sagst: «Ich bin Licht.» Ausatmen: «Ich bin Frieden.» Einatmen: «Ich bin Licht». Nun fühlst du dich locker, leicht und vom Licht erfüllt. Du gehst jetzt von dort, wo du bist, hinaus auf einen Weg, der dich an einen Waldrand führt. Du hörst Vögel pfeifen und spürst die Steine unter deinen Füssen. Du kannst auch den Tannenduft riechen und hörst jetzt das Rauschen eines Flusses. Der Weg senkt sich nun durch die Wiesen hinab zum Fluss. Dort siehst Du Steine durch das klare Wasser und du tauchst deine Hand in das kühle Wasser des Flusses. Wie Edelsteine glitzern die Tropfen an deinen Fingern im Sonnenlicht. Nun gehst du zu der Holzbrücke, die über den Fluss führt. Du hörst, wie die Holzplanken unter deinen Füssen klappern, und das Rauschen des Flusses. Auf der andern Seite führt dich der Weg wieder bergauf. Auf einem kleinen Hügel siehst du schon von Weitem eine Bank stehen. Auf dieser Bank sitzt jemand, und dein Weg führt direkt dorthin. Je näher du kommst, desto deutlicher kannst du wahrnehmen, ob dies ein Kind, eine Frau oder ein Mann ist, der da auf der Bank sitzt. Nun bist du schon ziemlich nahe und die Person auf der Bank dreht sich zu dir um und lächelt dich freundlich an. Vielleicht ist es eine Person, die du kennst, vielleicht auch nicht. Du setzt dich zu ihr auf die Bank und ihr könnt euch jetzt unterhalten. Versuche, von der Person neben dir so viele Informationen als möglich zu erhalten. Dann bedankst du dich, verabschiedest dich und kehrst auf dem gleichen Weg wieder zu deinem Ausgangspunkt zurück. Du streckst dich, atmest tief durch und bist wieder ganz da.»
Vielleicht wollen Sie es einmal mit dieser Meditation versuchen und so ihre geistigen Begleiter kennen lernen.

Auch die andern Unterrichtenden in Stansted waren offenbar sehr gut – jedenfalls waren alle Gruppen sehr zufrieden. Für Interessierte, die genügend Englischkenntnisse haben, gibt es das ganze Jahr über Kurse für Medialität im Arthur Findlay College. Ausser der Swiss Week gibt es noch andere Wochen in denen Übersetzungen (z.B. ins Deutsche, Französische oder Italienische) angeboten werden. Das Programm finden Sie im Internet unter www.arthurfindlaycollege.org.