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Über die Natur der Musik im Herzen
von Dr. med. Bernd Orzessek

In allem ist Musik verborgen, wie die Seele im Körper
Hazrath Inayat Khan

Das Herz ist keine Pumpe. Noch vor dem allerersten Herzschlag des Menschen bewegt sich das Blut rhythmisch und in Wirbeln dem Herzen zu, das sich fortan nach dem Blute bildet, im Rhythmus und dem Strömen des Blutes und seiner Bilde-kräfte in seine Form findet.
Es ist vielmehr ein Organ der Empfindung und der Regulation. Ungezählte biologische Schwingungen müssen in unseren Körpern zusammenfinden zu einer höheren Ordnung, suchen Erneuerung und Stabilität. Dies wird immer neu gewährleistet von unserem Herzen.
Alle Informationen aus dem Leib finden über den Blutstrom zum Herzen, werden dort aufgenommen und es wird ein neuer Herzschlag geboren, der die Schwingungen in uns erneuert und anpasst.
Jede Zelle in ihrer Pulsation zeigt diese Grundfunktion des Lebendigen: Expansion und Kontraktion – Einatmen und Ausatmen – Liebe und Angst.
In unseren Körpern findet diese Dualität ihren Ausdruck in der Funktionsgestalt des vegetativen Nervensystems: Symphathikus und Parasymphathikus.
Diese Veränderlichleit des Herzschlages, die stete Anpassung an das Hier und Jetzt durch unser vegetatives Nervensystem nennen wir Regulation.
Es ist dies die vornehmste Aufgabe der biologischen Medizin, Regulationsfähigkeit wieder herzustellen. Selbstorganisation, die Entwicklung von der Einfachheit zur Komplexität wieder zu ermöglichen.
Ist der Herzschlag ein dynamisch sich selbstregulierender und organisierender Erinnerungsprozess, muss es selbstähnliche Strukturen in seinen Schwingungsmustern geben.
Und tatsächlich, untersucht man die Herzfrequenzvariabilität, also die Veränderlichkeit der Herzschläge zueinander, findet man diese und fraktale Ordungsprinzipien.
So wie die Schöpfung in lebendiger Mathematik ihre Ordnung sucht, Sonnenblumenkerne gemäss der Fibonacchi Reihe anordnet, Da Vinci den goldenen Schnitt in unserer Anatomie allerorts wiederfand und Küstenlinien fraktale Gestaltung sind, so finden auch wir in der Herzratenvariabilität die Mathematik als Ausdruck schöpferischer Ordnungsprinzipien.
Mathematik und Geometrie sind aber auch die Grundlage unserer Musik. Wir empfinden diese als heilsam und schön, weil sie Ausdruck der Ordnung unseres Schöpfers sind.
Über die Musik klingen also jene Ordungsprinzipien der Schöpfung in uns an, in deren Matrix eingebettet wir uns entwickeln. Wir können über Resonanz und auditive Spiegelneuronen Informationen aus diesem Bauplan erlangen und für unsere Erneuerung nutzen. Dies ist die Grundlage der HerzMusik.
Zunächst finden wir in tiefer Entspannung oder während der Meditation zu einer höheren Ordnung (Kohärenz) unserer biologischen Schwingungssysteme.
Mittels eines Sensors an der Fingerspitze oder dem Ohrläppchen werden exakt die Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen ermittelt und aufgezeichnet. Die so dargestellte Herzratenvariabilität wird mittels einer speziellen Software analysiert.
Im weiteren brauchen wir dem Herzen nur all die Musikinstrumente zur Verfügung zu stellen, um das Leben auch für unsere Ohren erklingen zu lassen, denn alles Lebendige komponiert mit jedem Herzschlag seine Lebensmelodie weiter.
Es wird dann eine Audio CD mit der individuellen HerzMusik erstellt. Die so entstandenen Klänge aber bilden ein musikalisches Abbild unserer inneren Ordnungsstruktur. Sie sind eine Beschreibung unserer vegetativen Regulationstätigkeit.
Während des Hörens unserer HerzMusik kann sich unsere vegetative Regulation dann über Resonanz mit den Klängen neu harmonisieren und in Zeiten von Schmerz, Erschöpfung oder Stress gelingt uns die Orientierung hin zu dieser erlebten höheren Ordnung leichter.
So bewährt sich die HerzMusik überall dort, wo wir wieder zu uns zurückfinden, innere Ruhe suchen und unser Gewahrsein vertiefen wollen.
Dies ist ein neuer, ganzheitlicher medizinischer Ansatz der moderne Technologie und Spiritualität verbindet.

Hier finden Sie die Infos zu seinem Vortrag in Basel.