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Interview mit Rebecca Rosing

Rebecca Rosing wurde 1975 in Dänemark mit einer aussergewöhnlichen Medialität geboren und von klein auf von ihren geistigen Lehrern unterrichtet, um neue Sichtweisen und Methoden in die Welt zu tragen. Sie ist Psychologin und arbeitete viele Jahre mit der traditionellen Chinesischen Medizin. Aus ihren Erkenntnissen und Erfahrungen entwickelte sie die Therapieform und Lebensphilosophie ReConSat. Dies ist ein Weg, um seine inneren Sinne zu entfalten, in seine Kraft und Liebe zu gelangen und sich aus ihr heraus zu verwirklichen.
Rebecca Rosing vermittelt mit ihren Sichtweisen der Spiritualität und Heilung ein neues Bewusstsein. Im folgenden Interview gibt sie erstmals Einblicke in den Unterricht ihrer geistigen Lehrer und spricht über die neue Form der Medialität, die sie lehrt. Im April 2009 erschien ihr Buch «Die Einfachheit des Seins», in dem sie auf inspirierende Weise ihren eigenen Weg in eine gelebte Spiritualität beschreibt und ihre neuen Sichtweisen auf Heilung, Persönlichkeitsentwicklung und Medialität lebendig werden lässt.

Frau Rosing, Sie sind von Geburt an medial. Wie würden Sie Ihre Wahrnehmung beschreiben und was bringt sie mit sich?
Schon immer gehört es für mich ganz natürlich dazu, Energien und somit alles Feinstoffliche wahrzunehmen. Das macht mein Leben zu einer farbenprächtigen und intensiven Erfahrung. Ich liebte es von klein auf, all das, was in mir und um mich herum vorging, mit all meinen Sinnen zu erfassen. Dabei fühle ich mich sehr verbunden mit dem, was ich wahrnehme, und spüre und geniesse das Leben in all seinen Facetten – ganz egal, was geschieht oder welche Gefühle dies mit sich bringt. Denn in dieser Verbundenheit gibt es für mich kein gut oder schlecht, keine angenehmen und unangenehmen Gefühle. Es ist für mich einfach nur spannend, alles wahrzunehmen, zu spüren, wie es sich anfühlt und zu beobachten, wie sich die Farben und Formen verändern. Meine Medialität erleichtert es mir also, dualitätsfrei wahr- und anzunehmen, und somit das Leben so zu nehmen, wie es ist.

Sie wurden von klein auf von geistigen Lehrern begleitet, um von ihnen geschult zu werden, wie kann man sich das vorstellen?
Dieser Unterricht ist sehr intensiv, da es darum geht, tief gehende Zusammenhänge auf vielen verschiedenen Ebenen zu erfassen. Es ist ein enormes Wissen, das man dabei erfährt und das weit über das, was in Büchern steht, hinausgeht. Doch nur das Wissen hilft einem nicht viel weiter, wenn man es nicht umsetzt. Das heisst, meine Aufgabe bestand dann auch darin, die Erkenntnisse in mein Leben zu integrieren und das zu leben, was ich gelernt habe, sonst hätten mich meine geistigen Lehrer nicht weiter unterrichten können. Die Klarheit und die Liebe, mit der sie mir begegnet sind sind mir sehr wertvoll. Die Zeit mit ihnen hat mich gelehrt, was wahre Liebe ist: Eine Liebe, in der eine Annahme ohne Bedingungen, aber auch eine wunderbare Klarheit besteht.
Viele Menschen wünschen sich, von geistigen Lehrern unterrichtet zu werden, ohne sich vorstellen zu können, was dies tatsächlich für sie und ihr Leben bedeuten würde. In Wirklichkeit wird sehr viel erwartet, denn man muss selbst sehr viel an sich arbeiten, sich immer wieder in Prüfungen beweisen und zeigen, dass man das Erlernte auch umsetzen kann. Es ist mit einer grossen Verantwortung verbunden, unterrichtet zu werden, denn das Ziel des Unterrichts ist, etwas Neues in die Welt zu tragen, es also anderen Menschen weiter zu vermitteln. Geistige Lehrer zu haben ist also kein Zuckerschlecken, sondern erfordert es, immer präsent und bereit zu sein, sich jeder Aufgabe voll und ganz hinzugeben.

Aus welchem Grund unterrichten geistige Lehrer Menschen?
Die Energie geistiger Lehrer schwingt in sehr hohen Frequenzen. Sie sind vollkommen frei von Dualität und dem Bedürfnis nach unserer Energie, wodurch sie sich stark von anderen geistigen Wesen unterscheiden. Geistige Lehrer verbinden sich nur mit Menschen, um ihnen etwas beizubringen und setzen ihre Energie dabei sehr gezielt ein. Deswegen vermitteln sie beispielsweise nichts, das schon bekannt ist. Erst in dem Moment, in dem Wissen fehlt, das für die augenblickliche Entwicklung der Menschen wichtig ist, und es jemanden gibt, der dieses Wissen verinnerlichen und leben kann, wird er von geistigen Lehrern geschult, um es an andere weiterzugeben. In diesem Unterricht geht es dann nur um Dinge, die entweder noch niemand erleben konnte oder um solche, die im Lauf der Zeit verloren gegangen sind und man deshalb nichts darüber in Büchern finden kann. Es ist also eine Erweiterung unseres Horizonts damit verbunden, die uns helfen kann, den nächsten Schritt in unserer Entwicklung zu gehen.

Haben noch mehr Menschen einen Unterricht wie Sie erhalten?
Wir sind insgesamt fünf, die alle mit einem ähnlichen Bewusstsein und der notwendigen Medialität geboren wurden, um unterrichtet werden zu können. Mit mir sind wir nur zwei, die bis zum Ende des Unterrichts dabei geblieben sind, die es erreicht haben, vollständig unterrichtet zu werden. Wir haben beide sehr unterschiedliche Aufgaben in jeweils anderen gesellschaftlichen Bereichen, denen wir uns mit ganzem Herzen widmen. So hatte meine Aufgabe von Anfang an ihren Schwerpunkt in der spirituellen Szene, um dort die Menschen für eine neue Klarheit und ein neues Bewusstsein zu öffnen.

Ihre Medialität ist sehr aussergewöhnlich. Wodurch unterscheidet sie sich von der Medialität anderer Menschen?
Mir ist aufgefallen, dass die medialen Menschen, die ich kenne oder von denen ich gehört habe, anders wahrnehmen. Beim medialen Sehen würde ich es zum Beispiel so beschreiben, dass sie das Feinstoffliche eher wahrnehmen wie ein Bild, das man sich in seiner Vorstellung von etwas macht. Dieses Bild ist nicht so klar und deutlich sichtbar wie die physische Substanz eines Körpers oder eines Baumes zum Beispiel. Meine Wahrnehmung ist anders, denn ich sehe und höre alles Feinstoffliche ebenso klar und deutlich wie alles andere um mich herum.

Sie vermitteln eine neue Medialität, was ist der Kern des Neuen?
Ich unterscheide stark zwischen Medialität auf der einen und Wahrsagerei und Channeling auf der anderen Seite. Medialität ist für mich nicht, die Zukunft vorherzusagen oder Geister durch mich reden zu lassen. Ich empfinde diese Informationen als unklar und nicht geerdet und ich sehe darin auch eine Gefahr der Abhängigkeit. Medialität ist für mich ein Mittel, um zu sich selbst, in seine Kraft zu kommen und die eigene Wahrhaftigkeit im Augenblick zu spüren. Dabei geht es also weder darum, geistige Wesen um Antworten zu bitten, weil man glaubt, dass sie es besser wüssten und auch nicht darum, sich damit zu beschäftigen, was die Zukunft wohl bringen mag. Die neue Medialität führt hinein zu sich selbst und in das wertfreie Erleben. Sie ermöglicht es, die eigenen inneren Sinne zu nutzen, um sich in der Tiefe zu spüren, was die Voraussetzung ist, um aus sich heraus leben zu können. Dies ist es, was ich gelernt habe – nur aus mir selbst heraus wahrzunehmen, um mich und meine Umwelt klar und neutral zu sehen und Antworten in mir zu finden. Dadurch erlebe ich eine grosse Unabhängigkeit in der Wahrnehmung von allem, was mir begegnet. Mir liegt es am Herzen, anderen Menschen zu ermöglichen, eine klare Wahrnehmung zu entwickeln, um sich und die Welt aus einer neutralen Perspektive und hohen Energie zu betrachten und somit die eigene Wahrheit leben zu können.

Kann das jeder Mensch lernen oder ist es nur etwas für besonders Begabte?
Da jeder Mensch innere Sinne hat, kann auch jeder lernen, sie zu schärfen und zu nutzen, um das Feinstoffliche klarer wahrnehmen zu können. Dennoch suche ich meine Schüler bewusst aus, vor allem, weil das Erlernen dieser Form der Medialität mit der Bereitschaft zur Persönlichkeitsentfaltung verbunden ist. Denn darum geht es in erster Linie in der neuen Medialität, sie für sich und die eigene Entwicklung zu nutzen und nicht, wovon oft ausgegangen wird, um andere zu beraten. Die Wahrnehmung des Feinstofflichen bringt so viel Genuss, Klarheit und Bewusstheit für das eigene Leben – und das ist es doch, worum es im Leben geht. Sich selbst zu erkennen, dabei seine inneren Potenziale zu entdecken und zu leben.

Was ist das Hauptanliegen Ihrer Arbeit mit anderen Menschen?
Das Leben kann wunderschön sein! Wenn man lernt bei sich zu sein, in seiner Mitte und Ruhe und das in jeder Situation. Dann lebt man in seiner Kraft und Liebe. Diese Erfahrung möchte ich vielen Menschen ermöglichen und sie dadurch ermutigen, Vertrauen zu haben in sich selbst und ihre eigenen inneren Möglichkeiten.
In meiner Arbeit geht es vor allem um Hilfe zur Selbsthilfe, denn ich zeige den Menschen, was in ihnen ist und wie sie dies umsetzen und leben können. Aus meiner Sicht bestärkt Vieles, was in der Esoterik angeboten wird, die Sehnsucht der Menschen nach Hilfe in Form von Licht und Liebe von aussen. Ich möchte sie dabei unterstützen, all das, was sie im Aussen suchen, in ihrem Inneren zu finden. Deshalb bringe ich ihnen Methoden der Verwirklichung ihres Selbst bei, zu denen unter anderem die neue Medialität gehört.

Der Titel Ihres neuen Buches klingt wie ein schönes Versprechen: «Die Einfachheit des Seins». Was bedeutet er für Sie?
Dieser Titel entspricht genau meinem eigenen Lebensgefühl und meiner persönlichen Wahrnehmung vom Sein. Die Einfachheit des Seins bedeutet für mich, sich dem Augenblick bedingungslos hinzugeben und in dieser Hingabe zu spüren und zu geniessen, was ist. Es bedeutet im Einklang zu sein mit seinem Inneren und dem, was im Aussen geschieht, ohne es beurteilen zu wollen. Sehr viele Probleme resultieren daraus, dass man eine Situation oder einen Zustand bewertet. Doch nicht die Tatsachen machen das Leben schwer, sondern ihre Bewertung. Stellen Sie sich vor, wie viel Leichtigkeit im Leben liegt, wenn Sie ihm offen und gelassen in all seinen Facetten begegnen, es vorbehaltlos spüren und geniessen. So kann man allem begegnen, so wie es ist, auch wenn es sich unangenehm anfühlt. Darin liegt die Einfachheit des Seins – im Frieden mit dem Augenblick.


Informationen zu Rebecca Rosings Veranstaltungen finden sie hier, einen Buchauszug finden Sie hier.