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Chi - Gordon Smiths Geistführer
- beantwortet Fragen
übersetzt und redigiert von Sabin Sütterlin

Im Rahmen des weiterführenden Kurses Entwicklung der Medialität ist Gordon am Nachmittag des 29. Septembers in einen Trancezustand gesunken und hat zu den Kursteilnehmern gesprochen und Fragen beantwortet. Im Folgenden die Übersetzung eines Auszuges aus seiner Rede.
 
 

Blessings to you – Möget ihr gesegnet sein Ich möchte mich zuerst entschuldigen, da die Energie um das Medium herum schwierig auszugleichen ist. Im Moment kann ich die Beine des Mediums noch nicht gebrauchen. Deshalb werde ich zuerst in dieser sitzenden Haltung sprechen, bis die Energie sich ändert. Im Moment hat dieses Medium kein Problem. Macht euch keine Sorgen, es befindet sich in einem Traumzustand. Manchmal ist es dem Spirit möglich, einen Teil des Körpers und des Geistes (mind) des Mediums zu benutzen, und – was im Moment am wichtigsten ist, die Stimme und den Oberkörper Immer wenn der Spirit versucht mit dieser irdischen Ebene zu kommunizieren, kann es zu Störungen zwischen den beiden Welten kommen. Deshalb muss Energie aus diesem Raum gezogen werden, damit die Kommunikation zwischen den Welten stattfinden kann. Im Moment kann noch nicht mein vollständiges Bewusstsein das Denken (mind) des Mediums übernehmen. Das fühlt sich so an, wie wenn ich aus einer grösseren Distanz diesen Raum zu betreten versuche, anders als früher, als meine Präsenz im Raum gefühlt werden konnte. Du kannst dir das so vorstellen, dass du in einer dunklen Höhle sitzt und versuchst mit jemandem draussen zu sprechen. So fühlt sich das für mich im Moment an. Deshalb ist es nicht weise, länger zu euch zu sprechen. Stattdessen ist es wohl sinnvoller, wenn ihr Fragen stellt.

Frage einer Teilnehmerin: Ich würde gerne verstehen, was Gott ist und wie ich mit ihm in Kontakt kommen kann.

Wenn du darüber nachdenkst, wie schwierig es für den Spirit ist, in diesen Raum hineinzufinden, dann versuche dir mal vorzustellen, wie es wäre wenn Gott das versuchen würde. Vielleicht ist er gekommen – die Energie hat sich geändert. Madame, Gott ist ein Konzept das du im Moment hast. Ist es nicht so, dass damit etwas das du nicht kennst, Teil deines Lebens werden kann, du dazu zuerst ein Konzept haben musst? Damit ein Konzept für dich bedeutungsvoller wird, musst du zuerst an dieses Konzept glauben. Und wenn dein Glauben so stark wird, dass er zu einer Überzeugung wird und du der unsichtbaren Kraft vertraust, die du Gott nennst, dann wirst du wahrhaftig zu einem Teil des materialisierten Gottes in deiner eigenen Welt. Zusätzlich zur Überzeugung gibt es das Vertrauen, dieses Vertrauen musst du haben in den Gott von dem du im Moment fühlst, dass er ein Konzept in deinem Kopf ist. Sobald du vertraust, kommt die Wahrheit. Die Wahrheit nach der du suchst, kann nur zu dir kommen, über den Gott, der in deinem Geist als Konzept angefangen hat. Aber in all diesen Stadien des Glaubens und Vertrauens und der Überzeugungen gibt es ein Element mit dem du vertraut werden musst, das ist die Liebe. Denn wenn du lieben kannst, dann kannst du tatsächlich Gott kennen. Kannst du das verstehen? Ich habe diese Erklärung selbst als langfädig empfunden.

Chi, wie kommt eine Verbindung zwischen Geistführer und Medium zustande? Wurde bereits vor der Geburt eine Art Vereinbarung getroffen?

Das scheint eine menschliche Auffassung zu sein. Tatsächlich gibt es auf Grund von karmischen Verbindungen eine Beziehung zwischen dem Geistführer aus der Geistigen Welt und dem Spirit auf der materiellen Ebene. Beide haben eine Verbindung zueinander, die nicht abbrechen wird, eine Verbindung die schon vor sehr vielen Jahren entstanden ist. Vor so vielen Jahren, dass es fast das menschliche Auffassungsvermögen sprengt. Die verschiedenen Leben folgen einander wie in einem Zyklus. Deshalb hat das physische Wesen, das du jetzt bist, sich dafür entschieden ein Spirit in der irdischen Ebene zu sein. Dein Geistführer wird zu einem gegebenen Zeitpunkt, sofern er das wünscht, wieder in diese irdische Ebene eintreten. Und dann wirst du zum Geistführer. Aber versuche dir über dieses Konzept nicht allzu viele Gedanken zu machen, denn das würde dich nur unnötig durcheinander bringen.

…und da sind wir wieder. Dieses Objekt fasziniert mich. (Chi bringt die tibetische Glocke zum Erklingen) Das letzte Mal ist mir dies nicht gelungen (drei Tage zuvor nahm Chi bei einer Ansprache die Glocke in die Hand, konnte sie jedoch nicht genug abrupt bewegen um einen Klang zu erzeugen) Die Glocke und ihr Klang – der Raum innerhalb der Glocke ist wie die Leere des Universums. Der Klang des Glockenspiels ist wie das Leben, das durch die grosse Leere reist. Deshalb hat die Glocke die Form des Weiblichen, des Lebensspendenden. Dieser Griff war mir früher sehr vertraut. Deshalb kann ich die Gegenwart der Glocke gut spüren. Der Griff stellt den Donnerkeil dar, den Blitzstrahl, der der maskulinen Form des Universums entspricht, der Licht bringt ins Dunkle, der elektrische Ladung verursacht, die das Leben selbst entstehen lässt. Deshalb begann die Kombination des männlichen und weiblichen in der Dunkelheit der Leere im Universum. Ist das nicht faszinierend? Dieses kleine Symbol kann etwas so Gewaltiges darstellen. Das Leben ist genauso wie das Universum endlos. Auch wenn die Glocke läutet (läutet nochmals die Glocke), wohin geht dann der Klang? Hört er auf oder klingt er in anderen Dimensionen nach? Genauso wie wenn ein menschliches Wesen und sein Körper stirbt, hört es dann auf oder überlebt es und macht in anderen Dimensionen weiter? Ich möchte euch mit diesen Gedanken zurücklassen, damit ihr darüber nachdenken könnt. – Soll ich diese Glocke mit in die Geistige Welt nehmen, sie dematerialisieren? – Oh ja, gerne. – Ach nein, du kannst sie doch behalten. Blessings to you – und danke dass ihr ermöglicht habt, dass die Energie sich noch ändern konnte. Ich habe den Körper noch nicht dorthin zurückgebracht, wo ich ihn vorgefunden hatte, aber das ist äusserst wichtig, sonst entsteht Verwirrung im Denken des Mediums, wenn es zurückkommt. Mit der Zeit werdet ihr lernen, dass wenn der Spirit einen Körper ausleiht, er ihn anschliessend an genau denselben Ort wieder zurückbringen und genau gleich positionieren muss, wie er ihn vorgefunden hatte.

Kinder dieser Erde, wie immer war es uns eine Freude, uns mit euch auszutauschen. Diesen Ort betrachten wir als Ort des Lernens, als Schule. Es ist die Schule Gottes, über den diese Dame am Anfang eine Frage gestellt hat. Aber auch in dieser Schule des Lernens habt ihr die Möglichkeit zu spielen, wenn die Glocke erklingt. Seit ernsthaft wenn es um das spirituelle Lernen geht, aber erinnert euch daran, dass das Kind manchmal auch das Bedürfnis zu spielen hat. Jetzt werde ich euch den untergeordneten Geist (mind) des Mediums zurückgeben. Aber ich weiss, dass wir uns im Geist wieder vereinen werden. Aber bis dann erinnert euch daran, ihr alle seit im Spirit mit allem verbunden. Und in den dunkelsten Zeiten kannst du nach uns rufen, denn wir werden dich nicht im Stich lassen. Nur ein Gedanke und wir werden mit dir sein. Blessings

 

Gordon Smith – The Psychic Barber
von Sabin Sütterlin

Gordon Smith wurde 1962 als siebter Sohn eines siebten Sohnes in Glasgow geboren. In jungen Jahren hatte er viele aussersinnliche und telepathische Erlebnisse, für die niemand in der Familie eine Erklärung hatte. Da diese Begebenheiten seine Mutter beunruhigten, war Gordon unglücklich und so lernte er schnell, ungewöhnliche Erlebnisse für sich zu behalten. Nachdem ein Freund seines Bruders bei einem Hausbrand gestorben war, besuchte er Gordon um sich von ihm zu verabschieden. Diese Begegnung bewirkte, dass Gordon die Wahrheit nicht mehr ignorieren konnte und er begann, diese geheimnisvollen Begebenheiten zu erforschen. Trotz der vielen aussersinnlichen Wahrnehmungen in seiner Kindheit und frühen Jugend war erst der Beitritt eines Zirkels der Beginn seiner wahren Entwicklung. Gordon sagt, dass das Erkennen und die Entwicklung der medialen Fähigkeiten viele Jahre in Anspruch nimmt. Seine frühen Erlebnisse stellten sich als flüchtige Vorausschau heraus, bei der er Einblicke in seine spätere Arbeit als ausgebildetes Medium erhalten hatte.

Gordon Smith schreibt in seinem Buch Spirit Messenger über sich selbst: «Ich habe meine Arbeit als Medium einmal mit der eines Klaviers verglichen. Stellen Sie sich einen grossen Virtuosen vor, der vor einem riesigen Publikum spielt. Jede Note, die er anschlägt, berührt die Herzen der Menschen auf eine Weise, die Leidenschaft inspiriert. Doch wenn das Konzert vorbei ist, ist das Klavier nur ein lebloses Objekt, ein leeres Instrument, dem keine Töne entströmen. Genauso verhält es sich mit einem Medium. Man wird nicht bewundert für das, was man ist, sondern nur für das, was man tut. Doch in der Lage zu sein, dieses Geschenk mit jenen zu teilen, die unter grossen emotionalen Schmerzen leiden, und die Erlaubnis zu haben, Zeuge der Heilung zu sein, die aufgrund dieses Geschenkes eintritt, ist meine schönste Belohnung. «Gordon Smith ist eines der bekanntesten schottischen Medien. Er und Steven Levett sitzen schon seit vielen Jahren im gleichen Zirkel. Sie bieten regelmässig Wochenkurse und weiterführende Angebote zur Entwicklung medialer Fähigkeiten an.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen finden Sie gerne hier.