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Der tibetische Meister Tulku Lama Lobsang


Der ehrwürdige Tulku Lama Lobsang wurde 1975 im Nordosten Tibets, in der Provinz Amdo, als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Wie es in Tibet Tradition ist, trat er bereits im Alter von sechs Jahren in die lokale buddhistische Klosterschule ein. Während seiner Ausbildung wurde er von verschiedenen hohen buddhistischen Meistern unterrichtet und mit den Lehren der alten Bön Tradition ebenso vertraut gemacht, wie mit den geheimen Dzogchen Lehren. Als Tulku Lama Lobsang 13 Jahre alt war, wurde er als die 8. Reinkarnation des Nyentse Tulku inthronisiert. Schon zu dieser Zeit beeindruckte er die Menschen mit seiner Fähigkeit zu heilen. Im Jahr 1992 trat Tulku Lama Lobsang ins südindische Exilkloster Gaden Shartse ein, um sich dort den klassischen buddhistischen Texten zu widmen. Er hat eine intensive Erziehung und Ausbildung der verschiedenen Richtungen des tibetischen Buddhismus, des Bön, der tibetischen Medizin, Philosophie und Astrologie an unterschiedlichen Klöstern und Klosteruniversitäten in Tibet und Indien genossen. Tulku Lama Lobsangs Lehre basiert auf dem alten tantrischen Wissen, welches zum Fundament

des tibetischen Buddhismus, der tibetischen Medizin, der Astrologie und zahlreicher bekannter Heilmethoden gehört. Mit einem fundierten Wissen dieser verschiedenen Gebiete hat sich Tulku Lama Lobsang dazu entschieden, der Menschheit den Wissensschatz seiner ehrwürdigen Tradition zu eröffnen, indem er den ursprünglichen Zustand dieses Wissens wiederherstellt und die zahlreichen Disziplinen wieder in eine zusammenfasst. Tulku Lama Lobsang besitzt die besondere Gabe, die tibetische Kunst des Heilens und die moderne Wissenschaft zu verbinden. Dadurch schafft er den Spagat, das Jahrtausende alte Wissen in die Gegenwart zu übertragen. Die Übungen, welche er lehrt, helfen uns dabei, Krankheiten wirksam zu bekämpfen und uns von negativen Gefühlen wie Ärger, Unwissenheit und Anhaftung zu befreien. Methoden der Achtsamkeit, Meditation und Visualisierung werden eingesetzt, um negative Gedanken und Emotionen zu transformieren. Tulku Lama Lobsangs natürliche, humorvolle und mitfühlende Art zu lehren, seine Liebenswürdigkeit und sein buddhistisches Wissen, machen ihn zu einem Vermittler und Übermittler der wertvollen tibetisch buddhistischen Tradition und Kultur. Es ist ihm ein grosses Anliegen, dass sich durch den kulturellen Austausch das Leiden in der Welt verringert. Daher hat er das buddhistisch medizinische Zentrum Nangten Menlang gegründet und unterrichtet weltweit, um sein Wissen weiterzugeben.

108 Fragen aus dem geheimen Wissen Tibets
Tulku Lama Lobsang hat ein Buch verfasst, welches auf einer analytischen Meditation aufbaut und uns auf dem Weg begleiten kann, inidividuelle Erkenntnisse zu erlangen. Im tibetischen Buddhismus ist es üblich, sich intensiv mit einer Frage zu beschäftigen. Tulku Lama Lobsang ist davon überzeugt, dass es nicht die Antwort ist, die wir nicht kennen, denn die Antwort tragen wir bereits in uns.
Vi
elmehr müssen wir auf die Suche gehen nach der korrekten Frage. Sobald wir die Frage verstehen, finden wir die richtige Antwort. Denn erst durch die intensive Beschäftigung mit einer Frage ist es möglich, die Antwort zu erkennen. Kennen wir jedoch die richtige Frage nicht, werden wir auch nicht in der Lage sein, eine Antwort zu finden. Eine Frage können wir mit einem Spiegel vergleichen. Haben wir einen reinen, klaren Spiegel vor uns, werden wir uns selbst darin erkennen. Ist der Spiegel jedoch verschmutzt, werden wir uns nur schemenhaft sehen. Dazu eine kleine Geschichte aus dem Buch von Tulku Lama Lobsang: Es war einmal ein Mann, der sein ganzes Leben davon träumte, den Mond zu besuchen. Er dachte, das sei das einzige, was er im Leben wolle. Er glaubte wirklich, dass es nichts anderes gäbe, was er lieber wolle, als auf den Mond zu fliegen. Sein Leben lang investierte er seine ganze Kraft darin, dieses Ziel zu erreichen. Eines Tages ging sein Traum in Erfüllung. Endlich konnte er auf dem Mond landen. Er kletterte aus der Raumfähre und betrat die Mondoberfläche. Ausgerüstet mit einer Sauerstoffmaske, lief er umher und sammelte vielerlei Steine. Schliesslich kehrte er zur Raumfähre zurück und versuchte, den Motor zu starten, doch der war defekt und sprang nicht an. Der Mann bat die Kontrollstation auf der Erde um Hilfe. Man sicherte ihm zu, dass man eine zweite Raumfähre schicken würde, um ihn zu retten, die aber erst in sieben Tagen einträfe. Das Problem des Mannes war, dass er jedoch nur noch Sauerstoff für drei Tage hatte.

Om Mani Padme Hum

Augenblicklich wurde ihm bewusst, was er wirklich wollte: Er wollte nach Hause gehen. Alles was er wollte, war, nach Hause zu gelangen und ein einfaches Leben mit seiner Familie zu führen. Anhand dieser Geschichte sehen wir, dass wir oft nicht wirklich wissen, was wir wollen. Uns ist unklar, welche Frage wir uns stellen sollen. So ist es immer wichtig, uns die richtige Frage zu stellen oder einen Lehrer zu haben, der uns die richtige Frage stellt. Hat man keine Frage, kann man auch nichts lernen. Wenn man sich jedoch öffnet, kennt man immer die Antwort.

Die Essenz des Heilens
Die tibetische Medizin gehört zu den ältesten Heilsystemen der Welt. Sie steht im engen Zusammenhang mit dem buddhistischen Glauben, denn sie geht davon aus, dass wir die physische, mentale und energetische Ebene ins Gleichgewicht bringen müssen, wenn wir gesund sein möchten. Die Grundlage der tibetischen Medizin bilden die fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum. Diese wiederum sind die Basis für jede Materie. Aus diesen fünf Elementen bilden sich die drei Säfte Lung (Wind), Tripa (Galle) und Becken (Schleim). Durch äussere Einflüsse oder psychische Unausgeglichenheit ist es möglich, dass die Elemente, und somit auch die Säfte, aus dem Gleichgewicht geraten und dadurch Krankheiten entstehen können. Die tibetische Medizin geht davon aus, dass eine Balance mit Hilfe von Atemübungen, Körperübungen und dem Verändern unseres Lebensstils erreicht werden kann. Eine der Hauptlehren, welche von Tulku Lama Lobsang unterrichtet wird, ist Lu Jong (tibetisches Heil-yoga). Diese über 8000 Jahre alte Praxis entstand in den Bergen des tibetischen Himalaya. Eremiten, die abgeschieden in den Bergen lebten, entwickelten Körperübungen, welche hilfreich waren, um gesund zu bleiben und um Krankheiten zu bekämpfen.

Der Potala Palast in Lhasa

Lu Jong basiert auf dem Wissen, dass wir 72’000 Kanäle in unserem Körper haben, durch welche Energien fliessen. Mit dem Praktizieren der Lu Jong Übungen sind wir in der Lage, diese Kanäle und die Chakren (Energiezentren) in unserem Körper zu öffnen und dadurch Blockaden aufzulösen. Der Alltag in unserer modernen westlichen Welt zwingt uns oft dazu, unnatürlich zu leben und zu arbeiten. Wir haben verlernt, auf unseren Körper und unseren Geist Acht zu geben. So merken wir erst, dass etwas nicht stimmt, wenn wir krank werden. Lu Jong ist eine Praxis, die nicht nur unseren Körper, sondern auch unseren Geist dabei unterstützt, Gesundheit zu erlangen. Es ist möglich, durch das regelmässige Praktizieren körperliche Krankheiten zu bekämpfen und andererseits negative mentale Gefühle wie Hass und Gier zu überwinden. So können wir zu einem emotionalen Gleichgewicht und einem gesunden Körper gelangen. Auch das Erlernen unterschiedlicher Atemtechniken ist in der tibetischen Medizin sehr wichtig. Normalerweise nutzen wir nur etwa einen Fünftel unserer Lungenkapazität. Durch bewusste und tiefe Atemzüge bis ins Nabelchakra sind wir in der Lage, den Körper besser mit Sauerstoff zu versorgen und unsere Vitalität zu steigern. Auch auf emotionaler Ebene können wir mit Atemtechniken arbeiten. Ein Beispiel hierfür: Wir fokussieren unseren Geist auf den Atem und atmen während ca. 10 Sekunden langsam bis in den Nabel ein, halten den Atem danach für wenige Sekunden an, atmen aus und halten wiederum den Atem für wenige Sekunden an. Durch diese Übung sind wir in Stresssituationen in der Lage, uns zu beruhigen und neue Energie zu tanken. Die Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, um Gesundheit zu erlangen. Für eine ausgewogene Ernährung ist es wichtig, dass wir nur drei Mahlzeiten zu uns nehmen und auf Zwischenmahlzeiten verzichten. Zum Morgenessen ein Müsli, am Mittag eine ausgewogene Mahlzeit, bestehend aus Getreide, Gemüse und Fleisch, und abends eine leichte Suppe. So verhindern wir, dass unser Körper in der Nacht viel Energie für die Verdauung bereitstellen muss. Tulku Lama Lobsang wird uns kostbare Geistes- und Körperübungen zeigen, welche leicht erlernbar und in unseren Alltag integrierbar sind. Oft sind wir in der Lage, bereits durch kleine Änderungen unserer Lebens- und Essgewohnheiten zu einem gesünderen Leben zu gelangen.

Stupa in Kathmandu  

Infos zum Vortrag von Tulku Lama Lobsang am 21. September und zu seinem Tagesworkshop am 22. September finden Sie auf hier.
Informationen zu Publikationen und Veranstaltungen von Tulku Lama Lobsang finden Sie im Internet unter www.tulkulamalobsang.org
Interessieren Sie sich für das tibetische Heilyoga Lu Jong, so können Sie sich an den schweizerischen Lu Jong Verein www.lu-jong.ch wenden.